Worte und Taten

Hallo Leute,

für euch zur Info: nach der gestrigen Begegnung mit dem Platzwart hab ich folgende Mail an den Pfeffersportverein geschrieben. An Marko, die Geschäftsführer und den Vorstand.

Liebe Janine, lieber Jörg, lieber Marko, lieber Björn,

ich bitte euch, euren Worten auch Taten folgen zu lassen.

Im Vorfeld der letzten Mitgliederversammlung (Gruppenleiter-Treffen am 24.05.2016) und auf der Mitgliederversammlung selbst habe ich auf die Missstände bei der Betreuung der Sportgruppen in der Sektion Freizeit beziehungsweise auf deren Fehlen hingewiesen. Auf beiden Veranstaltungen wurde mit Verständnis und Einsicht reagiert. Auf beiden Veranstaltungen wurde Besserung versprochen.

Was ist seitdem, was ist seit einem halben Jahr passiert? NICHTS! Ach doch, die Beiträge wurden erhöht.

Warum schreibe ich diese Mail?

Seit fast auf den Tag genau einem Jahr können wir den Sport für dessen Ausübung wir in den Verein eingetreten sind nicht mehr unter normalen Umständen ausüben. Das heißt seit einem Jahr spielen wir in Hallen, deren Größe nicht für ein Volleyballfeld ausreicht. Seit einem Jahr gehen wir diesen Kompromiss ein weil wir Verständnis für die schwierige Hallensituation haben. Seit einem Jahr zahlen wir die vollen Beiträge. Trotz alledem ist fast Niemand ausgetreten. Ich finde das ist auch eine Leistung unserer Gruppe die wenigstens einmal im Jahr mit einem persönlichen Besuch eines Vertreters des Vereins gewürdigt werden könnte. Aber die 15 Minuten konnten auch in den 3 Jahren davor leider nicht erübrigt werden.

Aber gut, ich kann natürlich auch auf diesem Weg um 2 bis 3 Sachen bitten.

Wir sind seit Mai in der Sporthalle in der Dunckerstrasse untergebracht. Dies war die einzige Alternative zur Mariannenarena, welche noch kleiner ist. In dieser Halle gibt es auch kein Volleyballfeld mit den korrekten Abmaßen dafür aber einen Balkon der über das Spielfeld ragt und eine Galerie die für uns nicht zugänglich ist, was waghalsige Kletteraktionen bei Ballverlust zur Folge hat.

Die Unterbringung in dieser Halle sollte bis zur erwarteten erneuten Nutzung der Malmöer Str. eine Notlösung sein. Deshalb haben wir vorerst auf einen Lagerort für Bälle und Netz verzichtet. Momentan tragen wir also Woche für Woche Netz und Bälle durch die Gegend.

Die Hallenzeit. Aus Erfahrung hatte ich schon bei Schlüsselübergabe am 24.05. um eine schriftliche Bestätigung gebeten, dass wir die Halle bis 21.30 Uhr nutzen können und erst um 21.45 das Gelände verlassen haben müssen. Das wurde auf Nachfrage von Christian Bruns von Vereinsseite mehrfach bestätigt. Bekommen haben wir bis heute nichts Schriftliches. Fakt ist, dass wir wiederholt äußerst unfreundlichen Pöbeleien des Platzwartes ausgesetzt sind, der behauptet, wir müssen um 20.30 das Gelände bereits verlassen haben. O Ton: Das nächste Mal mach ich eine Kette vor das Tor und lasse die Luft aus euren Fahrrädern, dann könnt ihr sehen wie ihr hier rauskommt (14.11.2016 21.48 Uhr) Trotz mehrfacher Nachfrage wollte der Mensch seinen Namen nicht nennen.

Ich bitte hiermit also um 3 Dinge.

Eine schriftliche Bestätigung, am besten von Frau Heuer, aus der hervorgeht, dass wir das Gelände erst um 21.45 Uhr verlassen müssen. – Nebenbei werden die Schulräume häufig deutlich länger von Singegruppen o.ä. genutzt. Und wir haben jahrelang in der Malmöer Str. bewiesen dass wir in der Lage sind die Räumlichkeiten auch ohne Aufsicht ordnungsgemäß zu verlassen. Denkbar wäre vielleicht auch, dass wir das Gelände durch den Ausgang Erich Weinert Str. zu verlassen, dann könnte der Sportplatz, über den wir bisher gehen müssen, schon vorher geschlossen werden.

Eine Möglichkeit unsere Bälle und das Netz aufzubewahren.

Dass wir von Vereinsseite wenigstens per Mail auf dem Laufenden gehalten werden ob es für uns bis zur erneuten Nutzung der Malmöer Str. evtl. Alternativen gibt und auch wenn sich Neuigkeiten die Malmöer betreffend (auch negative wie z.B. der verspätete Auszug der Flüchtlinge) ergeben.

Im Moment fühlen wir uns abgestellt und vergessen.

 

Vielen Dank

Holger Puhlmann

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6 Kommentare zu Worte und Taten

  1. Tilo sagt:

    Danke. Hoffe, es bringt was.

    Dieser Zeitdruck ist unerträglich, genau wie das Nazi-Pack, das sich dort rumtreibt.

    Hasta

    T.

  2. Sabine sagt:

    Super geschrieben Holger, Danke!!
    Bin gespannt auf die Reaktion!?

  3. Christian Bruns sagt:

    Danke Holger.
    Ich hatte vor unserem Turnier lange und ausführlich mit Marko über das Thema telefoniert, im Ergebnis aber nur ein Achselzucken erhalten. Ich bin gespannt, ob und wie sich Geschäftsführung und Vorstand positionieren.

    Die Suche nach Alternativvereinen ist nicht so einfach. Natürlich hat niemand eine Halle um die Ecke leer stehen. Bisher kam ein Angebot aus Wilhelmsruh. Dort spielen wir am Donnerstag. Ich fürchte nur, für die meisten von uns ist das zu weit draußen…

    Vielleicht fällt dem ein oder anderen nochwas ein, fragt im Bekanntenkreis nach Vereinen mit Hallen in Mitte, PB oder Fhain…

  4. Fibi sagt:

    Ich bin auch sehr gespannt, wie die Reaktion ausfällt und ob sich jemand rührt…

  5. Didier Six sagt:

    Well done, Holger!

  6. Jannes Eilers sagt:

    Erstens: Danke für das Schreiben des Briefes!
    Zweitens: Lass mich raten, keine Rückmeldung?

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